Symbolik


 Hunde sind in der traditionellen Symbolik lunare Wesen, die der Göttin zugeordnet werden. Die Göttin wird oft als "Große Hündin" bezeichnet. Hunde nehmen eine überaus wichtige Rolle ein. Hekate/Hel wird von ihrer Hundemeute begleitet und die Unterwelt wird von ihnen bewacht. Sie sind überall als Begleiter von Heilerinnen, Jägerinnen und Muttergöttinnen zu finden. Mit Hase und Eidechse verkörpern Hunde den Mittler zwischen Mondgöttinnen. Sie begleiten die Seelen der Verstorbenen auf ihrem Weg, legen Fürbitte für sie ein und streichen ihre guten Taten heraus, auf daß sie schwerer wiegen. Sie sind weise Lehrer und schauen stets mit der einen Hälfte in unsere Welt, mit der anderen in die Anderswelt. Hunde sind die Hüter der Schwelle und des Übergangs, sogenannte Wächter, die die Tore der Anderswelt vor unbefugtem Zutritt schützen. Sie schauen jedem, der durch dieses Tor gehen möchte, auf den Grund ihrer Seele, wägen ab, ob die-oder derjenige schon bereit ist. Meist ist ein Paßwort oder Symbol, ein Wappen vonnöten, um passieren zu dürfen. Dieses Paßwort kannst Du unter Umständen von Deinen Krafttieren bekommen, doch auch nur dann, wenn Du bereit bist :o) Andersherum schicken sie aber auch Seelen, die sich in unserer Welt aufhalten oder zumindest öfter kommen, wieder zurück. Hunde sehen also "Geister", Elfen, Feen und andere Wesenheiten, während unser Blick meist versagt. Ein Haus, in dem ein Hund lebt, ist frei von Poltergeistern und negativen Energien, die gefährlich für die Bewohner werden könnten. Poltergeister halten sie fern und im Gegensatz zu Katzen halten sich Hunde nur an für Menschen positiven Orten auf. So kannst Du sicher sein, daß z.B. keinerlei Wasseradern durch Deinen Schlafraum führen.



Harry mit Ziehsohn Hermann




Hunde sind streng aber gerecht. Sie lehren die reine Liebe, unabhängig von Aussehen, Charakter, Konfession oder sozialer Stellung. Immer ist es die reine Liebe, die sie uns entgegenbringen. Leider ist diese Liebe als hündische Treue abgewertet worden, die wir nur noch verächtlich betrachten. Ihre angebliche Abhängigkeit, die wir als ach so große Individualisten falsch interpretieren. Schaut auf das Dahinter, und ihr werdet verstehen. Ein Hund nimmt seiner Familie viel der unbewußt negativen Eigenschaften ab. Er zeigt damit, was im Leben nicht richtig läuft, woran die/derjenige arbeiten muß, was es bewußt zu machen gilt.

Ich sehe Tiere nicht als niedrigere Inkarnation als Menschen an. In Wolf-Dieter Storls Buch "Pflanzendevas - die Göttin und ihre Pflanzenengel" gibt es eine kleine Übersicht über die sinnlichen und übersinnlichen Wesensglieder von Mensch, Tier, Pflanze und Stein. Der Mikrokosmos des Menschen befindet sich in der sinnlichen Welt und der Verkörperung, der Geist der Tiere befindet sich in den Planetensphären, der Geist der Pflanzen in der Fixsternregion und der der Steine noch darüber. Soweit zu unserer "herausragenden" Stellung.